Wochenende in Bildern 02.-03.06.2018

Hallo ihr Lieben – Samstag morgen bin ich im Chaos aufgestanden. Unsere Küche war total chaotisch. Benutztes Geschirr stand rum , Geschirrspüler musste ausgeräumt werden und überhaupt irgendwie Ordnung geschaffen werden…

… und alles nur weil ich gestern Abend zu faul war Revue zu machen und mich stattdessen lieber mit meinem Liebsten aufs Sofa gekuschelt habe und Captain Amerika angehimmelt habe wie er die Welt rettet. 🙂 Macht das eine 36 jährige eigentlich erwachsene (?) Frau und Mama ??? Eigentlich müsste doch der Haushalt Vorrang haben. Hmm… Egal.

Also mache ich mich eben Samstag früh bei Zeiten mit meinem kleinen Helfer ans Werk, damit wir irgendwann in einer halbwegs sauberen Küche frühstücken können.

Das Frühstück mit Holzgemüse und selbstgebackenen Brötchen aus der Tiefkühltruhe, nutzten wir noch schnell um alles für den Vormittag zu besprechen, denn ich muss auf Arbeit und die Männer müssen allein klar kommen (Machen sie natürlich auch super!!).

Während sich die Männer vergnügen, mache ich mich auf den Weg und bediene Kunden, gieße Pflanzen und verräume Ware.

Glücklicherweise bekomme ich zu Hause noch eine Kleinigkeit zu essen, auch wenn alle anderenn schon fertig sind, als ich heim komme. Kartoffeln mit frisch-gepresstem, ungefiltertem Leinöl aus der Dörnthaler Ölmühle ist absolut lecker und mega gesund. Ein einfaches aber hochwertiges Mittag und völlig ausreichend für mich.

Bis der Kleine seinen Mittagsschlaf beendet ruh ich mich auch noch paar Minuten mit meinem Buch aus. Beine hochlegen und entspannen. Herrlich.

Seit ich wieder auf Arbeit gehe und den Kleinen früh immer in den Kindergarten schaffe, bin ich irgendwie für ihn unten durch. Vielleicht nimmt er mir das übel, zumal ich in Spätschichten wirklich nicht viel Zeit für ihn habe. Er wartet sehnsüchtig auf seinen Papa und will mit mir nicht mehr viel zu tun haben. Nur eine Phase…??? Zu mindestens ist das für mich sehr verstörend und belastend. Von meinem Großen kenn ich so etwas gar nicht und es schockiert mich sehr. Ich hoffe das hält nicht ewig an… 🙁

Da ich zu Hause gerade nicht so erwünscht bin, verkrieche ich mich zu meinem Pferd. Mein Seelentröster! Im Wald treffe ich sogar eine alten Freund, den ich schon ewig nicht mehr getroffen habe und wir halten einen kleinen Plausch. Vor knapp 20 Jahren bin ich mit ihm viel mit dem Fahrrad unterwegs gewesen und jetzt lass ich mich nur noch vom Pferd durch den Wald tragen. Nicht gerade sehr sportlich. Ein völlig anderes Leben damals und heute. Nicht zu vergleichen und doch jedes für sich schön und ich wöllte beide nicht missen. Alles hat eben seine Zeit.

Eine nette Nachbarin gab uns einige Walderdbeerpflanzen, die ich für die Kinder vor deren neuer Sommer-Spielecke setzte. Mal sehen ob die Pflänzchen anwachsen und sich schön vermehren. Da hätten die Kinder lange etwas zum naschen.

Das Abendessen gibt´s draußen neben unseren herrlichen Kletterrosen, die gerade erblühen.

Kolrabi aus dem Garten-butterweich- und selbstgebackenes Kartoffelbrot. Lecker.

Wäsche muss gefühlt andauernd nebenbei irgendwie mit gemacht werden. Heute früh vor der Arbeit hab ich mich extra beeilt um noch eine Maschine zu machen. Als ich nach der Arbeit den Schwung aufhängen wollte, musst ich feststellen, dass ich vergessen hatte auf “Play” zu drücken. Mist. Also wurde nicht gerade viel an Wäsche fertig und ich konnte sie erst nach dem Abendessen raushängen. Der Rest des Wäschebergs muss wohl bis Sonntag warten.

Sonntag früh startete wie so oft mit Brötchen backen. Über Nacht im Kühlschrank gegangen, können sie früh relativ schnell fertig gemacht werden. Frische Brötchen zum Frühstück sind wirklich ihrer Mühe wert…

Mit dem Würfel lassen sich die Farben gut lernen. Auch wenn der Kleine noch nicht zu viel spricht, so kennt er doch die Farben und freut sich diese wieder zu entdecken.

Das Sonntägliche Ritual der Altweiberspringstunde hat sich mittlerweile schön eingeschliffen und alle halten sich den Termin frei, so weit es geht.

Heute bleibe ich unten und mein Schwesterherz darf dem Vergnügen fröhnen mit meiner tollen Stute über die Stangen und Hindernisse zu fliegen.

Nach einem anderthalben Jahr (ja echt – kaum zu glauben)  hab ich es auch endlich mal geschafft meinem Pferdchen ihr neues (oder besser anderthalb Jahr altes) Halfter mit zubringen. Schick oder…? 🙂

Als ich wieder zu Hause war gab es ein paar Ungereimtheiten innerhalb der Familie und ich war so frustriert und zweifelte an all meinem Tun, dass ich auch den Rest des Tages kein Handy mitnahm und auch kein weiteres Foto aufgenommen habe. Sorry!! Glücklicherweise verlief der Nachmittag, nachdem ich einen neuen Blogartikel über meine Miseren geschrieben habe (und mir quasi den Frust von der Seele geschrieben habe und damit auch ein Stück weit reflektieren konnte), dann doch noch sehr angenehm und friedlich. Jetzt muss ich erstmal überlegen, ob ich den Artikel überhaupt veröffentliche … 🙂

Ich hoffe ihr hattet einen entspannten Sonntag und wünsche euch einen schönen Start in die neue Woche!

Eure Mama Mude

Wie andere Familien Ihr Wochenende verbracht haben, kannst du dir hier in diesem Blog anschauen:  Geborgen Wachsen

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