Wochenende in Bildern 05.-06.05.2018

Samstagmorgen wachte ich wie erschlagen auf. Der gestrige Arbeitstag steckte mir noch in den Knochen und der Kleine schlief natürlich wieder nicht all zu lange. Also raus aus den Federn und erstmal entspannt ein Glas Wasser trinken. Unterdessen beschäftigt sich unser Jüngster zeitgemäß mit seinem kürzlich geschenkt bekommenen Handy. Oh Mann oh Mann – kein Spielzeug meiner Wahl aber heute morgen ist es mir wurscht. Hauptsache noch kurz sitzen 🙂

Nach meiner Kneipp-Dusche erwachen langsam die Lebensgeister und der Kleine wartet geduldig auf mich in einer Waschschüssel.

Heute geht es nochmal, wie gestern, den ganzen Tag auf Arbeit, also muss ich mir einen guten Essensvorrat mit nehmen und schnipple noch vor dem Frühstück fröhlich vor mir her.

Ein paar (Heil-)Pilze nach dem Frühstück wappnen mich für den anstehenden Tag. Legales Doping 🙂

Alle weiteren Küchenaktivitäten erledige ich heute mit Kind auf dem Arm. Das Hin und Her mit den Schichten und die Mama jetzt 2 Tage fast gar nicht zu sehen, setzten unserem kleinen Sonnenschein doch ganz schön zu. Und mir geht es ähnlich … 2 Tage keine Kinder versorgen und einfach nicht verfügbar zu sein, daran muss ich mich erst gewöhnen. Loslassen…

Irgendwie habe ich es dann pünktlich geschafft meine Tagesration an Essen zusammenzustellen: Wasser, Spargelsalat, selbstgebackene Brötchen und Beeren-Smoothie mit Hanfmehl.

An und für sich ist es ja ein Privileg in so einer herrlichen Umgebung arbeiten zu dürfen.

Dieses Wochenende war Großkampftag angesagt: Geranienfest mit Balkonkastenbepflanzung.

Es macht immer Spaß an den Tagen. Man hat viel zu tun, es gibt viele nette Kunden und man ist immer unterwegs.

Das Wetter war auch wunderbar und die meisten gut gelaunt. Am Abend bin ich dann aber doch ganz schön erschöpft und zerzaust 🙂 gewesen und froh mich einfach in mein Auto zu setzten und heim zu rollen.

Zu Hause angekommen, schleiche ich mich kurz zu meinen Eltern, damit die Kinder meine Heimkehr nicht bemerken, denn wir 2 Frauen wollen noch zum Konzert in die Kirche nach Krumhermersdorf. Wäre ich erst noch zu meine Familie rein gegangen, hätten die Kinder sicher nicht verstanden, dass ich nach 11 Stunden Abwesenheit nochmal weggehe. Es ist ja auch dreist… Aber heute ist es eben mal so.

Es tat gut nochmal in einer Kirche zu sitzen und den Liedern zuzuhören. So konnte ich wirklich wunderbar abschalten und dann wieder gut entspannt zu meiner geliebten Familie im herrlichen Abendrot zurückfahren

Der Sonntag morgen war auch nicht besser 🙂 aber oh welch Glück die Heinzelmännchen haben meine Wäsche gebügelt und zusammengelegt. Wie schön solche kleinen Helfer um sich zu wissen. Dafür bekommen diese lieben Heinzelmännchen öfters frische Sonntagsbrötchen und frisches selbst gebackenes Brot in allen Varianten. Eine gute Symbiose.

Nach dem Frühstück gehen wir erstmal in den Garten und ich genieße es einfach mit der Familie zusammen zu sein. Unsere Trockenmauer nimmt, dank meines fleißigen Mannes,  langsam Gestalt an und wird auch gleich in Besitz genommen

Unsere Starenfamilie hat auch vollauf zutun ihre Jungen zu fütter. Wie schön so etwas jedes Jahr beobachten zu dürfen.

Garten und Matschen sind bei uns irgendwie untrennbar miteinander verbunden.

Blöd nur, dass ich nur Halbschuhe angezogen habe – also schnell nochmal hochgefitzt und mit Stiefel ausgetauscht. So matscht es sich trockener.

Schön wenn an einem Sonntag alle Zeit füreinander haben. Die Mama kann mit dem Großen über seine neuste Erfindung philosophieren…

…und der Papa fährt in der Zwischenzeit mit dem Kleinen Laufrad (allein geht noch nicht weil die Beine noch etwas zu kurz sind.) Danach wird getauscht und ich gehe mit dem Kleinen eine Runde spazieren und die Großen vertreiben sich anderweitig die Zeit.

Kurz vorm Mittag verschwinde ich für einige Zeit zusammen mit meiner Schwester zu den Pferden. Zwei Freundinnen und ich reiten heute zusammen auf dem Springplatz und mein Schwesterherz legt die Stangen an Ort und Stelle. Wir nennen das “Altweiberspringstunde”. Eine sehr sehr lustige und fröhliche Stunde mit den alten Damen 🙂 (Reiter wie Pferd).

Nach dem ich mit meiner Stute und den anderen Beiden lustigen Frauen mit reiten fertig war, durften die Pferde zusammen auf die schöne Weide voller Maiblumen und frischem Gras.

Am nachmittag machten wir uns wieder auf um im Schwarzwassertal zusammen zu laufen und im Flüsslein zu matschen.

Einfach Steine ins Wasser werfen, flache Steine “fitscheln” oder mit Stöcken angeln. Viel bedarf es nicht um sich hier in der Natur zu beschäftigen. Ein Handtuch und eine Ersatzhose für den Kleinen sind meistens mit dabei.

Den schönen Sonntag lassen wir dann am Lagerfeuer ausklingen. Und natürlich grillen wir dazu und es gibt Knüppelteig nach Art meines Großen. Seit letzte Woche nutzen wir seine echt geniale Erfindung einer Knüppelteigmaschine und mit meinem neuen eigens kreierten Rezept können wir gar nicht genug davon bekommen. Zum Glück geht es ja fast vollautomatisch… 🙂

Kurz vorm schlafenlegen der Kinder setzte ich noch den Brötchenteig für Montagmorgen an.

So jetzt wünsche ich euch einen guten Start in die neue Woche und hoffe euch hat der Artikel trotz fehlender anständiger Kamerabilder (Das Handy muss immer noch für Fotos herhalten) gefallen.

Eure Mama Mude

Wie andere Familien Ihr Wochenende verbracht haben, kannst du dir hier in diesem Blog anschauen: Geborgen Wachsen

2 Antworten auf „Wochenende in Bildern 05.-06.05.2018“

  1. Hihi, ich habe im Haus auch ein so tolles Wäsche-Heinzelmännchen. Das läuft auch auf Gegenseitigkeit …. und ich bin so dankbar nicht mehr bügeln zu müssen, sie macht es gerne.

    Einen schönen Wochenstart!
    liebst
    die Sabrina

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