Wochenende in Bildern 28.-29-04.2018

Diese Wochenende ging wieder mal vorbei wie im Fluge. Leider konnte ich dieses Mal nur Fotos mit meinem Handy machen, weil meine Kamera den Geist aufgegeben hat und eine Neue im Moment einfach finanziell nicht drin ist. Sorry Leute, aber sobald es geht besorge ich mir wieder eine Kamera. Bis dahin versuche ich euch mit den Handyfotos bei Laune zu halten 🙂

Unser Kleiner ist diese Woche 2 Jahre alt geworden und für uns bricht gerade wieder ein neuer Lebensabschnitt an, an den wir uns alle erst gewöhnen müssen. Ich gehe wieder arbeiten und die Zeit für viele Dinge wird knapper.  Irgenwie muss ich an meinem Zeitmanagement arbeiten. Das beginnt schon früh am morgen. Ich schaffe es diesen Samstag nicht einmal frische Brötchen zu backen. Zum Glück hab ich noch ein paar fürs Frühstück eingefroren. Es dauert aber auch diesen Samstag morgen eine Weile bis alle am Frühstückstisch sitzen. In der Zwischenzeit beschäftigt sich der Kleine mit dem momentanen Highlight: eine nervtötende Feuerwehr.

Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg ins Dorf. Erst zum Fleischer und dann zum Blumenladen. Meine Mutti hat auch Geburtstag und sie freut sich natürlich über ein paar Blümchen.

Kaum sind wir wieder zu Hause übergebe ich den Kleinen an den Papa und fange an zu “brutschen”: Kuchen backen für die Geburtstagsparty am Sonntag in Mitten vom Kinderchaos neben frischem Brot vom Vortag, Kinderflasche und Ladekabel für die Drohne unseres Großen. 🙂

Das Foto des Jahres!!! Der verloren geglaubte Kartoffelstampfer tauchte bei meine Vorbereitungen fürs Backen wieder auf. Seit Weihnachten war er weg. Es sollte eine Überraschung für mich werden und wurde so gut versteckt, dass tagelanges Suchen nichts brachte. Mein Geliebter war völlig verzweifelt… Ich vermutete schon, dass die bei uns lebenden Pettersontiere, die Muckla, dahinter steckten… Aber oh welch Glück am Samstag tauchte er nach Monaten des Suchens wieder auf! 🙂

Kurz vorm Mittag habe ich noch schnell das Einzugsgeschenk für unsere Freunde fertig gepackt: Ein selbstgebackenes Roggensauerteigbrot und passend dazu Himalayasalz. Fehlt eigentlich nur noch ein Stück Butter für ein perfektes Essen.

Glücklicherweise kümmert sich mein Partner um das Mittagessen. Für mich Spargel, Kartoffel und Leinöl und für ihn das Gleiche nur mit Sauce Hollandaise und Zunge -brrrr. Jedem das Seine und jeder hat ein für sich leckeres Mittag.

Während der Kleine Mittagsschlaf hält, muss ich mich schon für den Weg zur Arbeit fertig machen. Die letzten paar Minuten genehmige ich mir noch einen zeitigen Kaffee und ein paar Seiten von meinem aktuellen Buch.

Die Kinder bleiben beim Papa und gehen später schon mal ohne mich zur Einzugsfeier von Freunden. Ich fahre auf Arbeit und stürze mich ins Getümmel.

4 Stunden später setzte ich mich wieder ins Auto und esse erstmal eine Kleinigkeit (ja lacht nur es ist ein Babyriegel, ABER ohne Zucker und für mich ein perfekter Snack wenn´s mal schnell etwas Energie braucht). Selbst zum Trinken bin ich kaum gekommen und so setzte ich mich erstmal 2 Minuten ins Auto zum Verschnaufen, bevor es, der Familie folgend, zur Einzugsfeier geht.

Ganz Idyllisch gelegen feiern wir mit einem Spanferkel. Die liebe Gastgeberin hat sogar an mich gedacht und mir einen vegetarischen Brotaufstrich gezaubert und etwas Gemüse geschnippelt, damit ich auch was Feines zum Abendessen habe. Mein Großer drängte mich zwar unbedingt etwas von dem Spanferkel zu essen, weil ich “sonst etwas verpasse”, aber ich blieb bei Tomatenbutter und Brot. Leider konnte ich wegen der Kinder nicht all zulange bleiben aber es war schön und letztendlich war ich auch nicht böse darum, weil ich von der Arbeit (eigentlich nur 4 Stunden) echt kaputt war. Eben nix gewöhnt.

 

Sonntag früh war ich mit den Kindern allein, weil der Papa nach der Feier nicht nach Hause gekommen ist. Während ich fix die Küche aufräume, gibts beim Kleinen wieder “Lila” Heidelbeeren. Man sieht es sogar an den Beinen.

Zu meinem eigenen Ärger, schaffe ich es auch heute nicht mehr Brötchen zu backen, weil ich Samstagabend einfach zu müde war und mit den Kindern ins Bett gegangen bin. Ursprünglich wollte ich für die Geburtstafsfeier am Nachmittag alle Brötchen selbst backen. Pustekuchen. Ich muss irgendwie erstmal wieder in den Arbeitsalltag reinfinden. Also bin ich Zähneknirschend zum Bäcker im Nachbarort gefahren. (Nichts gegen den Bäcker, aber meine Brötchen schmecken mir mittlerweile einfach besser und ich hatte es mir eben vorgenommen…)

Nach unserem Frühstück gehe ich mit den Kindern erstmal zum Gratulieren eine Etage tiefer.

Und wer sitzt mit am Frühstückstisch? Unser Kater Findus. Die Kinder sind alle aus dem Haus und die Enkel gerade nicht in unmittelbarer Nähe. So lässt es sich als Kater aushalten. Noch ein Stückchen Käse und der Tag für den Kater wäre perfekt.Aber dann tauchen 2 Kleine Störenfriede auf und die herrliche Ruhe mit der Oma ist vorbei.

Für uns alle ist der neue Abschnitt mit Mama auf Arbeit nicht einfach, aber der Kleinste leidet wohl am Meisten. Mein Großer kennt es schon wie es ist wenn die Mama in Schichten arbeitet, aber der Kleine verkraftet den abrupten Wechsel zwischen den Bezugspersonen nicht so ohne Weiteres. Das wird wohl auch noch etwas dauern.

Später am Vormittag gehen wir in den Nachbarort zum Singegottesdienst. Eine willkommene Auszeit. Die Kinder hören schön zu und ich kann gut abschalten zwischen zuhören und mitsingen.

Ganz bis zum Schluss halten die Kinder dann doch nicht durch und wir gehen nach einer Stunde Musik frühzeitig. Vor der Kirche ist es auch sehr interessant. Der Kleine findet Steinchen und der Große bewundert den Bauaufzug vor der eingerüsteten Kirche.

 

Kurz nach dem Mittag husche ich kurz zum Pferd um mal Hallo zu ihr zu sagen und eventuell den Stall zu machen. Mehr Zeit ist heute leider nicht.

Während der Kleine unterm Baum schläft und der Große sich etwas ausruht kümmern wir Erwachsenen uns um die Vorbereitungen zum Nachmittagskaffee.

Es ist so schönes Wetter, dass wir mit den Gästen draußen feiern können. Herrlich entspannt. Die Kinder können um uns herum spielen und toben und wir “Großen” entspannt Kaffeetrinken und quatschen.

Auch wenn es ringsherum grünt und blüht, pflücke ich doch paar kleine Sträußchen als Tischschmuck.

Im Nu ist es 18 Uhr und die Gäste gehen nach und nach Heim. Eine wirklich schöne und weitestgehend entspannte Geburtstagsparty geht zu Ende. Jetzt heißt es für uns noch Aufräumen und Kinder ins Bett bringen. Für mich noch den Blogartikel zu Ende schreiben und dann… Ja und dann haben wir vielleicht noch ein paar Minuten Zeit als Paar. Wenn nicht… die Kinder aufwachen, ich einschlafe, oder, oder, oder…

Ich wünsche euch einen schönen Start in die neue Woche, vielleicht ja sogar noch ein verlängertes Wochenende?

Eure Mama Mude

Wie andere Familien Ihr Wochenende verbracht haben, kannst du dir hier in diesem Blog anschauen: Geborgen wachsen

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