Wochenende in Bildern 30.-31.03.2019

So ein wunderschöner Sonnenaufgang begrüßt uns am Samstag morgen. Da fällt das frühe Aufstehen nur halb so schwer.

Wir brauchen frische Brötchen und so ist die erste Amtshandlung, nachdem ich von meinem lebendigen Wecker geweckt wurde, den Teig aus dem Kühlschrank zu holen und die Brötchen vorzubereiten. Jetzt müssen die Teiglinge noch 1 Stunde ruhen – die Zeit nutze ich um mich auch nochmal kurz unter der Bettdecke zu verkriechen.

Wenn die Brötchen im Ofen sind, haben alle Familienmitglieder 20 Minuten Zeit aufzustehen und/oder sich Frühstücksfertig zu machen, während ich den Tisch decke und Kaffee koche.

Neben dem Reiten ist Gartenarbeit die perfekte Entspannung für mich. Etwas einzupflanzen, Unkraut rauszureisen oder etwas der Gleichen macht mich einfach glücklich. Eine wunderbare Arbeit, bei der man etwas Bleibendes schafft (nicht wie das ewige Spielsachen wegräumen mehrmals am Tag und immer wieder  😉 ) Das Ergebnis zufrieden bewundern und sich kreativ austoben – herrlich.  Gerade zum Frühlingsanfang treibt es mich in den Garten und die bunten Farben der Frühjahresblüher munteren mich einfach auf. Jede neue Blüte, auch die neu gepflanzten, sauge ich förmlich mit den Augen auf. Eine Wohltat für die Seele und gut fürs Stressmanagement!!

Die ganze Familie zieht es bei dem tollen Sonnenschein raus und auf unseren Streifzügen durch den Garten sammel ich gleich ein paar Kräuter fürs Mittagessen. Ich bin so glücklich endlich wieder Grünzeug aus unserm Garten als Vitalstoffquellen  nutzen zu können. Ich kann mich gar nicht satt daran essen. Zum Glück gibt es genug und es wächst auch immer wieder nach.

Die Vorbereitungen fürs Mittagessen laufen. Toll wenn man so tatkräftig unterstützt wird !

Kurz bevor ich zur Spätschicht auf Arbeit muss, gönne ich mir noch ein kleines Kaffeetrinken und paar Seiten in meinem aktuellen Buch.

Den Samstagabend genieße ich allein mit einem schönen Film und einem entspannenden Basenfußbad. Nicht nur entspannend, sondern auch entgiftend, entsäuernd und die beste Pflege die man sich für seine Füße wünschen kann. Eigentlich müsste man das viel regelmäßiger machen, aber um Ausreden bin ich da leider auch nicht verlegen.

Sonntag morgen gibt es eine kurze Schrecksekunde. Ahhh Zeitumstellung und ich wollte doch 9 Uhr beim Pferd sein… Naja glücklicherweise werde ich immer frühzeitig geweckt und so kann mir auch die Zeitumstellung nichts anhaben. Genug Zeit noch allen das Frühstück zu machen und gemeinsam zu essen.

Am  Stall angekommen, schaue ich zuerst auf den Platz, ob ich irgendwas umräumen muss, denn ich will eigentlich mal wieder etwas trainieren. In der Woche ist, trotz großen Plänen meinerseits, wieder mal nix geworden.

Meist kommt es anders als geplant und ich drehe doch nur ein wunderbar entspanntes Geländeründchen mit meiner Reitfreundin. Die Pferde genießen, wie wir, das herrliche Wetter und die Ruhe im Wald.

Am Stall wieder angekommen trennen wir uns und ich gehe doch noch einmal paar Minuten auf den Reitplatz. Quasi eine Alibirunde drehen.

Gleich nach dem Reiten geht es raus zu den Kumpels auf die Koppel. Hier kann sich die Stute erstmal genüsslich wälzen.

Fertig!

Puh war das schön…. 🙂

Selbstverständlich hat sich das Pferd noch eine frische Box und einen Haufen Heu verdient, also kümmere ich mich darum.

Wieder daheim geht es ans Mittagessen vorbereiten. Zuerstmal ein Dinkelbrötchen auftauen und einen Ei-Ersatz aus Chiasamen herstellen. Um die weiteren Zubereitungen kümmert sich dann der Papa.

Für mich als einzigen Vegetarier bereite ich mir eine “Extrawurst” vor. So ganz ohne Fleisch und dafür mit viel Gemüse.

Unser Mittagspäuschen nutze ich um weiter zu lesen und zu schmökern. Es ist so toll sich wieder mehr Zeit für neue Romane zunehmen. Dafür kann ich dann  (leider zu eurem Leidwesen… Sorry) eben nicht mehr so viel Fachbücher lesen. Entweder oder. Ich bin momentan damit zufrieden und brauche diese Zeit einfach (so wie ich es euch letztens erst geschrieben habe) für mich.

Bei dem schönen Sonnenschein am Vormittag bekam ich einen unglaublichen Appetit auf das beste Eis im Umkreis. Ich konnte es kaum erwarten und war dann um so glücklicher als sich meine Familie dazu überreden lies, mit mir nach Pockau zu fahren. Eigentlich zu kalt für so einen Cheating Day, aber egal. Es war einfach zu lecker und himmlisch!!!

In dem Park gegenüber dem Cafe ist ein kleiner Spielplatz. Den steuerten wir gleich noch an und tobten mit den Kindern herum. Zeit zusammen als Familie und gleichzeitig Bewegung an der frischen Luft. Zusammen mit diesem Eis doch ein perfekter Sonntagnachmittag.

Auf dem Rückweg zum Auto begegnen wir diesen schönen Feuerwanzen. Kinderaugen sehen so viel mehr. Ich wäre einfach vorbeigelaufen. Welch ein Glück, die Welt ab und zu mit Kinderaugen sehen zu dürfen – ein Privileg, wenn man Kinder um sich hat.

Zurück zu Haus gehe ich nochmals eine Gartenrunde und sammle auch für das Abendessen bisschen Grünzeug: Bärlauch, Lungenkraut, Petersilie, Grün im Schnee, Senfkohl und Brennnessel.

Das Wochenende verabschieden wir mit dem ersten Lagerfeuer des Jahres.

Ich hoffe ihr hattet auch ein tolles Wochenende und wünsche euch einen guten Start in die neue Woche!

Eure Mama Mude

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