Interview mit Birgit Egger

Hallo ihr Lieben. Heute kann ich euch nun schon das 3. Interview in der Serie Stressmanagement zum lesen geben. Die liebe Birgit kommt aus Österreich und ich stehe seit ca. einem Jahr mit ihr in Kontakt. Kennengelernt haben wir uns über Instagram. Sie hat mich angeschrieben und nach nicht all zu langer Zeit sind wir dann zu Partnern geworden. Birgit  hat mich auf die Firma Ringana aufmerksam gemacht, von der ich euch schon an verschiedenen Stellen berichtet habe.  Sie ist im Internet auf folgender Seite vertreten und vertreibt darüber die Produkte der genannten Firma: www.be-bewusster.at Birgit und ich sind uns auf Anhieb sympatisch gewesen. Leider haben wir noch kein Treffen zuwege gebracht und uns nur per Skype, Whatsapp und Telefon verständigt. Freundlicherweise stand sie mir jetzt Rede und Antwort bei dem folgenden Interview:

Wer bist du?

Mein Name ist Birgit Egger, 30 Jahre jung und lebe mit meinem Mann, meinen drei Kindern (zwei Buben, 5 und ein Mädchen, 2) in einem kleinen Dorf im Norden von Graz. Zu unserer Familie gehören außerdem eine Hündin, eine Häsin und drei Laufenten. Ich bin ausgebildete Sozialarbeiterin und Mittelschullehrerin und arbeite derzeit als Sozialpädagogin mit Kindern und Jugendlichen aus belasteten Familiensystemen. Nebenbei arbeite ich seit einigen Jahren selbstständig im Direktvertrieb (Naturkosmetik), was uns den Luxus ermöglicht nicht Vollzeit arbeiten zu müssen.

Meine Freizeit ist durch die Kinder etwas eingeschränkt. Seit ein paar Jahren finde ich mich mehr in häuslichen Hobbys wieder. So koche und backe ich leidenschaftlich gerne, und versuche mich als Gemüse- und Obstgärtnerin bei uns zu Hause. Wenn ich aber etwas Zeit für mich finde, gehe ich gerne Laufen, Radfahren und mit meinem Mann klettern oder ins Kaffeehaus.

 

Welchen Herausforderungen dominieren deine aktuelle Lebensphase?

Die wohl größte Herausforderung derzeit ist unser Hausumbau. Wir sind im Besitz eines kleinen, alten Häuschen, dass uns zu fünft einfach viel zu klein wurde. Seit Juli bauen wir um.  Neben der Baustelle, kommt der „normale“ Alltagswahnsinn dazu. Kinder, Arbeit, Haushalt, Termine, usw.

 

Was stresst dich?

Wenn mein Leben planlos verläuft, und ich die Kontrolle abgeben muss. Derzeit ist das die Baustelle und die Karenz meines Mannes. Ich muss mich vollkommen auf Andere verlassen und zuzulassen, dass etwas eventuell anders läuft als ich es machen würde. Kontrolle abzugeben, ist schwer für mich.

Was mich seit ein paar Monaten auch stresst, sind Zukunftsängste. Die aktuelle politische Landschaft in ganz Europa und der populistische Rechtsruck vieler Regierungen macht mir Angst. Vor allem sehe ich die Zukunft meiner Kinder und die vielen Menschen in Europa gefährdet.

 

Wie äußert sich Stress bei dir?

Über meine Haut und meine Laune. Ich habe seit meinem dritten Lebensjahr Neurodermitis, habe aber gut gelernt, darauf zu hören und mich in meinem Leben nach „ihr“ zu richten. Sie ist mir sogar wichtig geworden, weil ich sofort merke, wenn es mir nicht gut geht.

Wer mich kennt, und mit mir lebt, merkt recht schnell, wenn ich gestresst bin. Ich werde hektisch, laut und unkontrolliert.

 

 

Wie sieht dein persönliches Stressmanagement aus?

Mein wichtigstes Stressmanagementinstrument für mich sind Listen. Wenn ich zu viel im Kopf habe, und mich nicht mehr aussehe verfasse ich Listen. Das hilft mir mich zu beruhigen, meine Gedanken zu ordnen und ermöglicht mir dann auch, einen Moment für mich zu genießen. Da trinke ich gerne einen Kaffee aus meiner Lieblingstasse. Eine banale Kleinigkeit, aber diese Tasse nehme ich von Anfang an nur in Momenten, in denen ich Zeit habe. Meine kleine Ruhe Oase.

Wenn ich genug Zeit habe, gehe ich gerne Klettern, Radfahren oder mache Yoga. Früher habe ich sehr viel musiziert. Ich hoffe, dass das nach dem Hausumbau wieder möglich sein wird.

Ich habe in meinem Leben schon verschiedene Unterstützungsmaßnahmen in Anspruch genommen (Psychotherapie, Osteopathie, Reiki,…) und habe gelernt gut mit meinen Ressourcen umzugehen und dem Stress möglichst aus dem Weg zu gehen. Aber am Meisten hat mir dabei mein Mann geholfen. Er ist mein Ruhepol, der mich gut auf den Boden zurückholen kann.

 

Was ist dein gesundheitliches Präventionskonzept?

Ich versuche mich gut und gesund zu ernähren, mich regelmäßig zu bewegen und nehme verschiedene Vitalstoffe natürlichen Ursprungs in Zeiten wo ich sie brauche (zusätzlicher Stress, kalte Jahreszeiten, Zyklus, etc.). Außerdem mache ich jährlich eine Gesundheitsvorsorge mit einer umfangreichen Nährstoffanalyse. Zusätzlich versuche ich sehr genau auf meinen Körper zu achten, und bin in den letzten Jahren sehr sensibel geworden, was Anzeichen betrifft. Ich versuche möglichst schnell und mit Hausmittel und Ruhe darauf zu reagieren.

Fazit

Wie ich schon oben erwähnt habe, ist mir Birgit sehr sympatisch und würden wir uns mal treffen, hätten wir sicher viel zu schnattern. Ich finde ihre Art des Stressmanagments wirklich gut und manchmal handhabe ich es genauso. Listen können tatsächlich helfen und so eine Tasse Kaffee in Ruhe getrunken, bewirkt auch so manches Wunder. Auf den eigenen Körper zu hören halte ich auch für sehr entscheidend. Das ist wohl die bester Art der gesundheitlichen Prävention. Ich glaube das haben viele Menschen verlernt oder z.T. auch ausgetrieben bekommen. Oft besinnen sich die Menschen erst nach gesundheitlichen “Katastrophen” wieder darauf wie wichtig es ist auf das zu hören was einem der Körper sagen möchte. Es lohnt sich wirklich, sich damit einmal in Ruhe auseinander zusetzten.

Danke liebe Birgit für dieses Interview!!

Wer wird als nächstes seine Gedanken zu dem Thema mit uns teilen? Ich bin gespannt!

Eure Mama Mude

 

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