Stollenbacken 2018

Wie jedes Jahr ging es letzte Woche bei uns ans Stollen backen. Diese wunderbare Weihnachtsleckerei und auch unsere Tradition dahinter wöllte ich nicht missen. Wie ich das traditionelle Rezept verändert habe, damit es zu meinem Lebensstil und meiner Ernährung passt habe ich euch schon letztes Jahr berichtet. Heute möchte ich euch von unserem Stollenbacken 2018 berichten.

Veränderungen

Diese Jahr wollte ich wieder mal etwas verändern und optimieren. Den Honig ersetzte ich diese Jahr durch Kokosblütenzucker, in der Hoffnung, dass der Teig dann nicht so flüssig ist und beim Backen breitläuft. Außerdem besitze ich seit kurzem eine Stollenbackform und wollte probieren, wie der Stollen dann wird.

Mengen 2018

Die Zutaten besorgte ich mir schon eine Woche zuvor und rechnete die Menge mal 4. Das wären quasi 4 große Stollen. Letztendlich reichte der Teig dann für mehr als das doppelte.

Holpriger Start

Wie üblich war der Start wiedermal etwas holprig und ich bekam ganz kurz Panik, dass ich es diese Mal nicht auf die Reihe bekomme und die vielen guten und in Summe auch teuren Zutaten völlig verschwendet werden. Kurze Panikattacke…

Im letzten Jahr war meine Schüssel wohl etwas zu klein und die Hefe quoll beim Gehen aus der Schüssel und sorgte für eine mittlere Katastrophe. Also hatte ich mir ins Rezept geschrieben, dass ich die Hefe SOFORT mit dem Mehl und der Milch verkneten muss. Gesagt getan. Irgendwie war die Konsistenz dann ganz und gar nicht zufriedenstellend. Egal erstmal müssen die Kinder in die Einrichtungen gebracht werden und der Teig hat Zeit zum Gehen…

Zurück zu Hause saß der Teig nach einer Stunde noch genauso fest in seiner Schüssel wie vorher. Panik! Ok also fügte ich noch den Butterschmalz und den Zucker dazu und knetete nochmal ordentlich durch. Nach einer Stunde Ruhe kam die Erleichterung! Es hatte funktioniert.

Jetzt läuft es wie im Bilderbuch

Beim zweiten Schwung hielt ich mich wieder ans Rezept und lies die Hefe mit der Milch in einer Mulde im Mehl gehen. Dieses Mal wählte ich eine größere Schüssel und siehe da es funktioniert hervorragend.

Mangels der Stollenbackformen landetet der Teig auf dem einen Blech in besagte Formen und der andere Teil wurde traditionell zu Laiben geformt und einfach so gebacken.

Das Ergebnis 2018

Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Alle Stollen sind hervorragend geworden. Einziges Mango – beim runterziehen vom Blech sind mir 2 Stollen zerbrochen – das tut dem Geschmack zwar keinen Abbruch, lässt sich so aber schlecht verschenken. Nach dem Abkühlen bekamen alle noch einen schönen Butteranstrich mit Zuckerüberzug und wanderten dann in Stollentüten zum Durchziehen in die Vorratskammer.

Das schwierige jetzt ist es abzuwarten bis zum 1. Advent!! Am Liebsten würde ich sofort kosten…

Vor dem Anschneiden bzw. als Geschenk verpacken, bekommen die Stollen noch eine ordentliche Schicht Puderzucker drüber gestreut und dann kann es los gehen. (Beim Schreiben läuft mir schon jetzt das Wasser im Munde zusammen.

Backt ihr auch selbst Stollen? Ich freue mich jedes Jahr aufs Neue darauf. Ob der Stollen diese Jahr wieder so gut schmeckt erzähle ich euch nach dem 1. Advent beim Wochenende in Bildern.

Eure Mama Mude

 

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